Jubiläumspost

Misc · 27. Juli 2013

Heute, vor genau einem Jahr, erfolgte mein letzter Post. Heute ist also quasi Jubiläum. Keine Pointe.

Ecotricity – Werbefilm

Web · 02. Oktober 2012

Der britische Konzern für erneuerbare Energie Ecotricity hat einen, wie ich finde, hübschen Werbefilm produziert: Collapsing Cooling Towers

HFSx unter OS X

Tech · 27. Juli 2012

Mit dem Erscheinen von OS X Mountain Lion (10.8) entschied ich mich zu einem Clean-Install des Systems. Im gleichen Zuge überlegte ich mir, die Systempartition dieses mal mit HFSx statt mit HFS+ zu formatieren, wie es unter UNIXoiden Systemen eben üblich ist.

HFSx

Leider habe ich nicht gewusst, dass einige Programme (und Libraries wohl auch) damit überhaupt nicht zurecht kommen. So quittierte der Photoshop-Installer die Installation mit folgender Fehlermeldung:

Adobe HFSx

Im Übrigen lässt sich ein TimeMachine-Volume ebenfalls nicht gemeinsam auf Systemen mit HFSx und HFS+ verwenden. Dort erscheint eine ähnliche Meldung und man wird vor die Wahl gestellt, die TimeMachine-Festplatte mit dem System-identischen Dateisystem zu formatieren oder eben ein anderes Laufwerk zu verwenden.

Wir halten fest: HFSx – PFUI!

Spongebob-Torte

Misc · 26. Juli 2012

Spongebob!

Gnarharr, bei einem Konditor gesichtet: eine Spongebob-Torte!

Streamingdienste - Nichts für mich.

Web · 02. Juli 2012

Streaminganbieter: Deezer, Rdio, Simfy, Spotify!

Streaming-Dienste sind in aller Munde und werden von den neumodischen Magazinen als der neuste Schrei in Sachen Musikkonsum propagiert. Der Markt wird von einer handvoll Anbietern geteilt, die da wären Deezer, Napster, Rdio, Simfy und Spotify (in alphabetischer Reihenfolge). Einige haben sich bereits mit der deutschen Gesellschaft für Kulturverwehrung geeinigt und sind auch hierzulande verfügbar. Alle haben sie ein ähnliches, duales Preismodell: 4,99€/mon für Desktop-Streaming und 9,99€/mon für den unbeschränkten Musikgenuss auf dem Desktop und einer mobilen Plattform.

Auch in der Funktionalität unterscheiden sich die Dienste kaum voneinander. Entweder man streamt die Musik von der Anbieterwebsite oder mit einer angebotenen Playersoftware. Auf dem Smartphone funktioniert es freilich nur mit einer passenden App, die man im Market (kostenlos) beziehen kann. Weil das mobile Streamen auf dauer zu viel Traffic kostet und somit sehr teuer werden kann, werden die Tracks zum Offline-Hören auf das Smartphone geladen und können unterwegs abgespielt werden.

Abo

Da mir Rdio von den letzten Berichterstattungen attraktiv erschein, habe ich mich dafür entschieden, die sieben Testtage in Anspruch zu nehmen. Besonders ins Auge ist mir eine Stelle in den AGB gefallen, wo es wörtlich heißt:

„Musik-Downloads erfolgen über die Desktop-Dienstanwendung von Rdio. Musik-Downloads werden in einem DRM-freien MP3-Format zu der beim Kauf angeführten Bit-Rate verkauft. Demgemäß limitiert Rdio nicht, wie oft ein Titel, der über Rdio gekauft wird, kopiert, übertragen oder gebrannt werden kann (allerdings unterliegt Ihre eigene Nutzung stets allen geltenden Gesetzen, Regeln und Bestimmungen sowie den Rechten von Urheberrechtsinhabern, und Rdio behält sich das Recht vor, Ihren Zugriff auf erworbene Titel jederzeit ohne vorherige Bekanntgabe auszusetzen bzw. zu kündigen, falls es aus triftigem Grund von einem Urheberrechtsinhaber dazu aufgefordert wird) [...] In Verbindung mit Musik-Downloads ist der Erwerber nur zu einer Kopie des erworbenen Titels berechtigt. Deshalb legt Rdio seinen Benutzern nahe, Backups der Musikdateien anzufertigen. Sie können Ihre Musik-Downloads auf jedes kompatible Gerät übertragen.“ (Rdio AGB, 12. Jan. 2012)

Auf den ersten Blick sieht das Angebot nach einer Musikflat aus. Das heißt, man bezahlt das Abo und verfügt dann über diese Musik. Nun war es mit der Euphorie schlagartig vorbei, als sich herausgestellt hat, dass es kein einziges Musikstück zum Download gibt! Das bedeutet im Klartext, dass ich die Musik weder kopieren und ins Auto tragen kann, noch, dass ich diese zu einem Mix vermixen kann. Außerdem sind viele Titel zwar per Suche findbar, jedoch erscheint die Meldung, dass der Track (noch) nicht verfügbar sei.

Software

Die Desktop-Software scheint bei allen Anbietern mit Hilfe von Adobe AIR realisiert zu sein. Das mag angesichts der Portabilität zwar als angemessen erscheinen, jedoch kann man sich vorstellen, dass damit eine sinnvolle Integration ins Betriebssystem fast unmöglich erscheint. So besteht der Client quasi aus einem aufpolierten Webbrowser mit ein paar Bedienelementen drumherum. Die Oberfläche ist recht träge und auch nicht wirklich gut durchdacht. Klickt man auf Play so vergehen schon mal ein paar Sekunden bis das Lied anläuft.

Die Software für mein Android ist leider auch nicht besser gestrickt. Tracks aus der Sammlung müssen mit der wackeligen Sync-Funktion übertragen werden, und selbst dann ist es oft nicht ersichtlich, warum ein zum Offline-Hören übertragenes Lied nicht sofort anspringt sondern erst, nachdem man eine Internetverbindung aufgebaut hat. Die größte Farce ergab sich, als Rdio Anfang Februar eine neue Version herausbrachte: die App hat angefangen, die komplette Musik meiner Sammlung erneut zu übertragen. Ich hatte bis dato zum Glück nur 70 Tracks ausgewählt. Andere Nutzer bei Facebook beklagten sich über 8GB zu synchronisierende Daten. Das ist nicht mehr akzeptabel und Softwaredesign-Technisch fragwürdig. Und zu guter Letzt: Die Seek-Funktion im Player ist nicht mehr nutzbar. Es lässt sich also nicht mehr beliebig innerhalb des Tracks springen. Sondern nur abspielen/pausieren und zum vorherigen/nächsten Track springen. Hallo? Wir haben das Jahr 2012, was soll denn diese Einschränkung?

Fazit

Zu diesem Zeitpunkt ist die Nutzbarkeit der Dienste für mich einfach nicht akzeptabel. Wenn ich schon eine monatliche Gebühr zahle, dann möchte ich die Musik auch bitte wirklich dorthin übertragen, wo ich sie hören möchte. Und auch meinen Lieblingsplayer nutzen, der mir die gewohnten Funktionen bietet.

Vielleicht sollte die Musikindustrie lieber über ein besseres Preismodell für käufliche Musik nachdenken. Es ist doch nicht zu leugnen, dass die Leute bereit sind, Geld für ehrlich erworbene Musik auszugeben. Nur soll man ihnen ein Preismodell bieten, das bezahlbar ist. Besonders für junge Leute (wie z.B. wir armen Studenten), die sich auf so etwas schnell einlassen, jedoch bekanntlich nicht die stärkste Kaufkraft haben.

Mein Abo bei Rdio hab ich nach zwei Wochen gekündigt. Es läuft Ende des Monats aus. Dann muss ich mir wieder eine andere möglichkeit suchen, Musik zu hören.